Am Wochenende waren wir am Morsum Kliff spazieren. Dieses Gebiet liegt total fernab des alltäglichen Insel-Trubels. Es ist ruhig, man hört nur ein bißchen Geplätscher und piepende Schwalben, die im Kliff nisten, dort kleine Löcher gebohrt haben und emsig Ihre Küken mit Nahrung beliefern.
Das Kliff besteht aus drei Erdschichten, die drei bis acht Millionen Jahre alt sind. Ursprünglich lagen diese drei Schichten übereinander, wurden in der Eiszeit aber von Gletschern unter ungeheurem Druck aufgebrochen und nebeneinander aufgefächert. Das 1.800 Meter lange und bis zu 21 Meter hohe Kliff war bereits 1923 als eines der ersten Gebiete auf Sylt und sogar in Schleswig-Holstein unter Naturschutz gestellt worden.
Und: Wenn man unten ums Kliff herzumgewandert ist, kommt man nach “Klein Afrika”, einer Mini-Wüstenlandschaft. Das Dünental wird so genannt, weil in der windgeschützten Mulde an manchen Sommertagen die höchsten Temperaturen auf der Insel gemessen werden.
Wir hatten in unserem
Hause einen langjährigen Gast. Er hieß Michaelsen und war
Rechtsanwalt. Viele lustige Abende verbrachten wir bei einigen
Grogs zusammen. Als er folgende Geschichte zum Besten gab, wußte er
wohl, daß diese „Jugendsünde“ schon längst verjährt war.
Als Junge
hatte man ihn zur Erholung nach Sylt geschickt. Sein Freund und er
hatten viel Spaß daran, die „rasende Emma“,
unsere Inselbahn, zu beobachten, wenn sie am Wenningstedter Bahnhof
schnaufend hielt und die Badegäste und das Gepäck ausgeladen
wurden.
Eines Tages hatten sie eine tolle Idee: sie legten einen
großen Stein auf die Schienen und versteckten sich in den Büschen.
Und tatsächlich: beim Rangieren entgleiste ein Waggon und kippte um.
Die Jungs fotografierten den Wagen mit ihrer Box und später stand in
Kinderschrift hinten auf dem Bild:
Leider gibt es die Inselbahn seit 1970 nicht mehr.
Nicht dieser Vorfall war daran Schuld, sondern es hatte finanzielle
Gründe: für die Besitzer der Bahn war der Unterhalt zu teuer und so
verlegte man die Personenbeförderung in Busse auf die Straße.
Juni 23, 2015
Zugegeben – Hochsommer fühlt sich anders an … Aber zum Wochenende soll’s wärmer werden! Bis dahin Sonnenuntergänge trotzdem genießen und kreativ sein 😉
Mai 26, 2015
Pfingsten war mal wieder richtig schön. Etwas frisch noch am Sonntag beim Beachpolo in Hörnum, im Windschatten konnte man sich aber am Pfingstmontag bis aufs Badehöschen freimachen.
An der Buhne 16 in Kampen gab es wieder den Pfingstchill bei strahlender Sonne mit gutem Sound und fröhlichen Reichen und Schönen, die das Leben und sich selbst feierten.
Mai 6, 2015
Wow, die Sonne strahlt und der Friesenhof blüht. Ein Hecta unbebautes, wunderschönes sylter Land.