“Alembög” – so heißt der nördlichste Teil von Sylt auf Sölring (sylter Friesisch). Er entstand 1362 nach der großen Mandränke, als sich der von der Westküste Sylts fortgespülte Sand während dieser schweren Sturmflut hier ablagerte.

Heute sind große Teile dieser wunderschönen Landschaft Brutgebiet für seltene Vögel und dürfen nicht betreten werden. Für eine Gebühr darf man mit dem Auto auf den Ellenbogen fahren, denn er befindet sich in Privatbesitz einer Erbengemeinschaft, die den Erhalt der Landzunge teilweise durch diese Maut finanziert.

In den Sommermonaten eignet sich der Ellenbogen besonders gut, um dem Trubel der Insel zu entkommen. Menschenleere Strände und nichts als Meer, Dünen und ein paar Schafe lassen einen zur Ruhe kommen. Auch im Winter ist es herrlich, dick eingemummelt einmal um die Spitze zu laufen. 

Surfer finden auf der innen liegenden Wattseite ideale Bedingungen, müssen sich aber sehr genau an ihr abgegrenztes Revier halten, um einige Dutzend Seelöwen nicht zu stören, die hier ihre Heimat haben..

Wer heute nicht an den Strand geht, muß gute Gründe haben. Sonne scheint, leichte Wellen brechen am Flutsaum, zart weht der Wind aus West.

Ich war schon baden heute früh, es gibt nichts schöneres…

Was für ein Sonnenuntergang letzten Samstag. So eine friedliche Stille mit leichtem Wellenrauschen, dazu dieser dramatische Himmel..

Der Juni auf Sylt zeigt dieses Jahr viele Gesichter. Letzte Woche war der Sommer da mit allem Drum und Dran – Wärme, sogar leichte Hitze, baden gehen, bis spät in die Nacht draußen sitzen, und sogar das seltene Meeresleuchten konnte man bestaunen! Seit ein paar Tagen ist es syltig frisch geworden mit herrlichem Westwind und Sonne/Wolken Mix. 

Hier ein paar Juni-Eindrücke vom Beach, dem Friesenhof-Garten und netten Gesichtern 🙂

Es grünt und blüht im Friesenhof-Garten. Die paar Regentage diese Woche nehmen wir so hin, denn sie lassen alles nochmal schön wachsen und gedeihen. Manche Frucht wird zu Marmelade oder Saft verarbeitet, der Großteil von Äpfeln, Johannisbeeren oder Zwetschgen jedoch darf direkt vom Baum genossen werden! Ab auf die Wiese!

Hochsommer im Mai – wer hätte das gedacht? Das Himmelfahrtswochende war (bis auf den echt fiesen Abreisestau wegen der Baustellen an der Autoverladung) ein einziger Genuss! Diese warme Brise aus Ost.. Das glitzernde Meer.. Der stahlblaue Himmel.. 

Ich genieße es sehr, nach getaner Arbeit zu ruhigen Strandabschnitten zu fahren und dort mit Hundi und einem guten Buch den Tag ausklingen zu lassen. Der warme Sand unter den Füßen, die tiefstehende Sonne auf dem Gesicht.. Hach, kann nicht immer Sommer sein?..

Jetzt kommt erstmal Pfingsten, die Insel füllt sich, der Wind aus Nord wird das Wetter wieder etwas abkühlen, dafür kocht aber hoffentlich die Stimmung beim Kitesurfcup, beim Beach-Polo, bei den Parties in Kampen… Es gibt viel zu tun 🙂