September-Vibes … Wie schön war dieser September! Sonne satt, 20°C warme Nordsee und glückliche Gäste.
Seit 2 Tagen ist es nun windig, syltig, frisch – genau richtig für den WorldSurfCup! Dazu demnächst mehr 🙂
September-Vibes … Wie schön war dieser September! Sonne satt, 20°C warme Nordsee und glückliche Gäste.
Seit 2 Tagen ist es nun windig, syltig, frisch – genau richtig für den WorldSurfCup! Dazu demnächst mehr 🙂
Ab in den Süden!
Heute habe ich eine kleine Runde durch Hörnum gedreht. Mit dem Auto ist man in 25 Minuten im südlichsten Ort der Insel.
Im Winter liebe ich es, um die Hörnumer Odde zu laufen. Also dick eingemummelt rund um die Südspitze. Heute bei schönstem Spätsommerwetter bin ich ein bißchen durch den Ort geschlendert, über die kleine Meile richtung Hafen, am Leuchtturm vorbei und am Strand entlang.
Am Hafen habe ich mir in der Sylter Muschelbude eine Portion Miesmuscheln gegönnt. Sehr zu empfehlen! Die Muscheln kommen direkt aus dem Hörnumer Wattenmeer, und neben der bekannten gekochten Variante gibt es hier z.B. gebratene Muscheln in Tempura-Teig oder mit Speck und Zwiebeln.
Next Stop war dann das alte Café Lund, das nicht nur guten Kuchen backt, sondern auch sehr leckeres Eis selbst herstellt.
Es lohnt sich also, einen Ausflug in den Inselsüden zu machen. Egal zu welcher Jahreszeit.
Was man auf Sylt gar nicht darf: Wild campen. Hab ich trotzdem gemacht. (Naja, so richtig wild war es nicht. Ich stand mit meinem Bulli auf einem Parkplatz in Strandnähe..) Ich finde ja, es schläft sich besser im gemütlichen Bett mit ordentlicher Matratze und Platz, aber einschlafen mit dem Piepen ein paar Austernfischer in der Ferne, dem Blick auf den Sternenhimmel und dieser wunderschönen frischen Inselluft .. – kann man machen! Aufstehen um 6 war kein Problem, da ich mit diesem tollen Sonnenaufgang belohnt wurde.
Wow, die Feigenernte hört gar nicht auf dieses Jahr! Die haben da wohl einen guten, windgeschützten Platz auf meiner Terasse 🙂
Die sylter Luft duftet momentan besonders gut. Denn die Heide blüht! Rosa-Violette Teppiche ziehen sich über die Insel. Ich war an einigen schönen Spots zum fotografieren und habe mich mal etwas näher mit dieser Pflanze befasst.
Gut 90% der Heidekrautgewächse sind in Südafrika beheimatet, nur wenige Vertreter strahlen aus bis nach Europa und Vorderasien. Die drei charakteristischen Heidearten der Insel Sylt sind die Krähenbeere (Blütezeit im April/Mai), die Glockenheide (ab Juli) und die Besenheide (ab Ende August).
Die immergrünen Heidelandschaften Schleswig-Holsteins liegen zu 50% auf unserer Insel: Sie sind einzigartige und stark bedrohte, seltene Lebensräume. Heideökosysteme bieten einer großen Zahl von Lebewesen Platz, die sich an unsere Bedingungen (Trockenheit, Wärme, Wind) angepasst haben: 2.500 Tier- und etwa 150 Pflanzenarten wurden bisher in der Heide entdeckt (von letzteren stehen 45% auf der Roten Liste). Rotschenkel, Brandgans und Austernfischer bauen ihre Nester in den Heideflächen oder den großen Salzwiesen am Watt. Somit ist es wichtig die Heide zu schützen, um die Artenvielfalt zu erhalten.
Unsere Heide liegt inmitten Sylt’s wunderschöner Naturschutzgebiete. Zu Fuß durch die Braderuper Heide oder mit dem Fahrrad richtung List kann man sich diese Landschaften anschauen. Zu dieser Zeit, Anfang August, blüht die Heide am schönsten und üppigsten!
Kaum angekündigt fand diese Woche mitten im schönen Kampen ein 2-tägiges Jazzfestival, organisiert und moderiert von Till Brönner, statt.
Open Air, bei bestem Syltwetter mit knackigen Rythmen und richtig guter Stimmung. Der Strönwai war voll, und das Publikum feierte dieses spontane Event.
Hier im Video seht ihr die bekannte Acid Jazz – Band “Incognito” aus London, mit Trompeteneinlage von Till Brönner.
Da es so ein Erfolg war, soll das Jazzfestival auch im Sommer 2017 wieder stattfinden.