Geschichte des Friesenhofs

Tradition trifft neue Moderne

Die Friesenhof-Geschichte geht zurück ins 17. Jahrhundert, als ca 1690 der Grundstein des denkmalgeschützten Friesenhofs gelegt wurde.

1840 eröffnete Teunis de Jong im Haus die erste Gaststätte des Ortes. Der Friese Teunis de Jong war Seefahrer, Bauer und erfolgreicher Walfänger in der Grönlandfahrt. Das Leben auf den Inseln war arm, man lebte damals vom eigenen, kargen Acker, dem
Tagelohn und vom Fischfang. Viele Inselfriesen waren gezwungen, zur See zu fahren. Seefahrt in der Arktis geschah aus Not, nicht aus Romantik und Sehnsucht nach fernen Ländern. Auch zogen viele Insulaner aufs Festland, oder wanderten aus. Tourismus gab es damals nicht, die Anreise war zu lang und die Inseln hatten kaum etwas zu bieten.

Der Friesenhof ist in dieser Zeit wichtigster Bürgertreff der Gegend. In Wenningstedt standen damals nur 14 Häuser. Es wurden Wahlen abgehalten, Feuerwehrfeste ausgerichtet, und alle wichtigen Entscheidungen für die Gemeinde getroffen. Anfang der 30er Jahre kaufte die Hamburgerin Anna Rohde den Hof, und baute ihn um zu einem Hotel. Sylt wurde touristisch und ein beliebter Badekurort. Der denkmalgeschützte Friesenhof behielt seinen „Acker“, der zu einem großen Garten geworden ist. Dazu kamen die Häuser Pelion, Maje, die Kajüte und die Tide.

Das Haus Maje wurde damals als Eishaus genutzt und die Kajüte diente ursprünglich als Schafstall. Fast 100 Jahre später liegt der Friesenhof in den Händen der vierten Generation von Familie Rohde. Regelmäßig wird verbessert und verschönert, immer mit dem Fokus auf Natürlichkeit und ein herzliches Ambiente.

Übrigens: bei uns im Friesenhof passiert eine ganze Menge. Werfen Sie doch mal einen Blick auf unseren Blog.